Gefährliche Waffen
„Spießbocke müssen in freier Wildbahn auf Raubtiere wie Löwen und Hyänen achten, können sich aber dank ihrer langen, geraden Hörner gut verteidigen.“
Echt entdeckenLebensraum:
trockene Gebiete im Südwesten Afrikas
Lebensmittel:
Gras, Blätter und Knollen
Lebenserwartung:
18–20 Jahre
Gewicht:
♀ 210 kg ♂ 240 kg
Zahl der Jungtiere:
1 Jungtier
Trächtigkeitsdauer:
8,5 Monate
Zu sehen:
Im Rahmen von Pirschfahrten und Wandersafaris
IUCN-Status:
Sicher
EEP:
Nein
Der Spießbock (Oryx gazella) lebt in den Trockengebieten im Südwesten Afrikas und überlebt dank geschickter Wassersparmaßnahmen: Er leckt Tau auf, gräbt nach Feuchtigkeit, schwitzt nicht und kann seine Körpertemperatur auf bis zu 43 Grad ansteigen lassen. Männchen sind etwas größer als Weibchen und koten in einem Häufchen, indem sie ihre Hinterbeine absenken, wodurch ihre stark riechenden Exkremente als Reviermarkierung dienen. Sie ernähren sich von Gras, Blättern und Knollen, wiegen 210 bis 240 Kilogramm und werden 18 bis 20 Jahre alt. Nach einer Tragzeit von 8,5 Monaten wird ein Junges geboren, das sich in den ersten Wochen gut versteckt und dank seiner braunen Tarnfarbe für Raubtiere kaum auffällt.
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Der Spießbock lebt in den trockenen, offenen Landschaften des Südwestens Afrikas, wie Wüsten und Halbwüsten, in denen kaum Regen fällt. In diesen extremen Gebieten kann er dank seiner Anpassungen, wie der Fähigkeit, Feuchtigkeit aus Pflanzen aufzunehmen, gut überleben.
Obwohl die Art derzeit als nicht gefährdet gilt, steht ihr Lebensraum unter Druck. Durch die Ausweitung der Landwirtschaft und die Beweidung durch Vieh werden manche Gebiete übernutzt oder zersplittert. In Dürrezeiten kann es zudem zu Konkurrenz um Nahrung und Wasser sowohl mit Wildtieren als auch mit Vieh kommen. Daher ist es weiterhin wichtig, die ausgedehnten Lebensräume, in denen das Spießbock floriert, zu schützen, damit die Art auch in Zukunft gesichert bleibt.
Glücklicherweise ist der Status der Spießbock gesichert. Aber leider sind viele der Arten, die Sie im Beekse Bergen sehen, gefährdet und haben in ihren heimischen Lebensräumen zu kämpfen. Wussten Sie, dass mehr als 10.000 Tierarten auf der Welt vom Aussterben bedroht sind? Gemeinsam können wir ihnen helfen, mit großen oder kleinen Schritten. Möchten Sie wissen, wie?