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SANCCOB
Über Stichting Wildlife unterstützt Beekse Bergen dreißig Naturschutzprojekte auf der ganzen Welt. Eines dieser Projekte ist SANCCOB, die Southern African Foundation for the Conservation of Coastal Birds. Das wichtigste Ziel von SANCCOB ist es, dem Rückgang der Seevogelpopulationen in Südafrika entgegenzuwirken. Dabei konzentrieren sie sich vor allem auf den Brillenpinguin. Auf dieser Seite erfährst du alles über diese Organisation und die Arbeit, die Tierpflegerin Kelly von Beekse Bergen dort geleistet hat.
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Verfolge Kellys Reise nach Südafrika
Die Tierpflegerin Kelly erhielt im Dezember 2025 die Gelegenheit, zwei Wochen lang bei SANCCOB in Südafrika zu arbeiten. Ihr Ziel: den Austausch von Wissen über die Pflege Brillenpinguin und die Unterstützung dieser Tierart in freier Wildbahn. Zurück in den Niederlanden sprachen wir mit Kelly über diese besondere Reise. Sie hat unglaublich viel gelernt und erlebt – von der Unterstützung der Ärzte bei der Aufnahme bis hin zur Auswilderung von Pinguinen am Boulders Beach. Erfahren Sie mehr über ihre beeindruckende Reise über den unten stehenden Link.
Die Hilfe, die SANCCOB den Brillenpinguinen leistet, ist von großer Bedeutung
Die Zahl der Brutpaare ist in den letzten 20 Jahren extrem zurückgegangen. Von fast 43.000 Brutpaaren im Jahr 2005 auf nur noch 8.000 Brutpaare im Jahr 2025. Wenn sich dieser Trend fortsetzt, wird diese besondere Tierart im Jahr 2035 in freier Wildbahn ausgestorben sein.
Was sind die Bedrohungen für Brillenpinguine?Über SANCCOB
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Welchen Seevögeln hilft SANCCOB?
SANCCOB unterhält zwei Auffangstationen an der Küste Südafrikas. Dort kümmern sie sich um die Aufnahme, die Pflege und die Freilassung von kranken, verletzten, verlassenen und ölverschmutzten Seevögeln. Im Durchschnitt hilft SANCCOB etwa 2000 Seevögeln pro Jahr, darunter etwa 1500 Brillenpinguine. In einem Jahr, in dem es zu einer Ölkatastrophe kommt, liegt diese Zahl deutlich höher. Auch verschiedene Arten von Kormoranen, Seeschwalben, Albatrossen, Möwen und Pelikanen werden von SANCCOB versorgt
Weitere Aktivitäten
SANCCOB betreibt außerdem ein Projekt zur Brutpflege und Aufzucht von Pinguinküken, die von ihren Eltern verlassen wurden. Seit Beginn dieses Projekts im Jahr 2006 wurden mehr als 4.000 junge Brillenpinguine in die Wildnis entlassen. Es wurden Untersuchungen zur Überlebensrate dieser Pinguine durchgeführt. Diese Pinguine haben die gleiche Überlebenschance wie Küken, die von ihren Eltern in freier Wildbahn aufgezogen wurden.
Darüber hinaus widmet SANCCOB der Bildung große Aufmerksamkeit. Sie geben Unterricht an Schulen und bieten Führungen in ihren Auffangstationen an. So wollen sie nicht nur Wissen über Seevögel vermitteln, sondern auch ein Bewusstsein für die Auswirkungen schaffen, die wir als Menschen auf die (Meeres-)Umwelt haben. en verzorgen rondleidingen in hun opvangcentra. Zo willen ze niet alleen kennis overdragen over zeevogels, maar ook bewustwording creëren voor de impact die wij als mensen hebben op het (zee)milieu.
Die Ziele von SANCCOB für den Zeitraum 2026 bis 2030
Wie ist SANCCOB entstanden?
Die Stiftung SANCCOB wurde 1968 gegründet und besteht somit seit mehr als 55 Jahren. Alles begann mit einer Frau, die gestrandete Pinguine mit nach Hause nahm und dort pflegte. Diese Pinguine waren vor allem Opfer von Ölkatastrophen und hatten Öl in ihrem Gefieder. Die Enkelin dieser Frau hat ebenfalls sehr lange bei SANCCOB gearbeitet. Im Büro hängt sogar noch ein Foto von ihr!
Heute besteht das Team von SANCCOB aus einem festen Managementteam im Büro. Außerdem sind zwei Tierärzte vor Ort, ein Chefarzt und ein Assistent. Täglich sind einige festangestellte Mitarbeiter, sieben oder acht Freiwillige und etwa zwei Praktikanten anwesend. Außerdem sind 2 bis maximal 6 internationale Praktikanten vor Ort, die hier genau wie Kelly mehr über die Pflege Brillenpinguine lernen. Das können Tierpfleger aus Zoos sein, aber auch Studenten. Diese Mitarbeiter sind auf zwei Auffangstationen in Kapstadt verteilt.
Warum unterstützen wir SANCCOB über die Stichting Wildlife?
Innerhalb der EAZA arbeiten wir mit mehr als 300 Zoos im Bereich des Naturschutzes zusammen. Wir kooperieren in verschiedenen TAGs (Taxon Advisory Groups). Dabei handelt es sich um Arbeitsgruppen mit Spezialisten für alle Tierarten, die unter eine TAG fallen. Dazu gehören beispielsweise Koordinatoren des Managementprogramms, Tierärzte und Mitarbeiter der EAZA. In diesen Arbeitsgruppen wird darüber nachgedacht, was für den Naturschutz erforderlich ist.
So gibt es auch eine Pinguin-TAG. Diese TAG empfiehlt SANCCOB als ein Projekt, das Zoos auf jeden Fall unterstützen können. Dies geschieht nur, wenn die TAG sicher ist, dass eine Stiftung hält, was sie verspricht, und absolut seriös ist. Die Stiftung Wildlife ist dieser Empfehlung gefolgt und unterstützt SANCCOB bereits seit 2017.